Sichtbarkeit – meine Motto für 2021. Warum ich dieses Motto gewählt habe, was es mir bedeutet, wie es sich auf meine Arbeit auswirkt und woran ich merke, dass es am Ende des Jahres Realität geworden ist, darüber schreibe ich in diesem Beitrag.

Sichtbarkeit – mein Motto für das Jahr 2021

In 2021 werde ich all die großen und kleinen Erfolge aus dem letzten Jahr weiterführen. Was das genau war, könnt ihr in meinem epischen Jahresblog 2020 lesen. Mit Sichtbarkeit – mein Motto 2021 bin ich bereit, mich mutig mit all den Talenten, Gaben und Geschenken, die ich bereits in mir trage und die genau jetzt in die Welt wollen. Und zwar so, wie es für mich stimmig ist und zu mir passt. Und das ist vollkommen unabhängig davon, wie andere Menschen das bewerten oder beurteilen.

Mit dem Flyer durch Blankeneese ziehen? Sichtbarkeit ist für jeden etwas anderes

Sichtbarkeit im Sinne von wahrgenommen, sichbar werden, sichtbar sein, das ist im Business natürlich unabdingbar, insbesondere für uns Soloselbständige. Nicht sichtbar sein, heißt, ich werde von möglichen Kunden einfach nicht gefunden und überlasse meinen Erfolg dem Zufall.

Ganz klassisch kann ich als Selbstständige mit Empfehlungen, Anzeigen, Pressearbeit oder meiner Website auf mich aufmerksam machen. Ich kann sogar in Blankeneese von Haustür zu Haustür marschieren und meine Flyer einwerfen. So macht das ein langjährigen Freund von mir aus Hamburg. Er arbeitet als Gärtner. An Wintertagen, wenn die grünen Baustellen ruhen, läuft er durch die mondänen Häuserzeilen im prominenten Stadtteil Hamburgs. Neben den Empfehlungen ist das sein wichtigste Marketing-Maßnahme, um für seine Kunden sichtbar zu sein. Keine teuren Anzeigen, keine Frage nach SEO, Algorithmen oder gar Newsletter. Ich vermute, dass er das auch nicht ändern wird, denn er wird von seinen Kunden sehr geschätzt und ist mit seiner Arbeit super erfolgreich.

Frech und frei: Mit der eigenen Haltung sichtbar sein

Ich habe seit Beginn meiner Selbstständigkeit als PR-Fachfrau viele PR- und Marketinginstrumente umgesetzt und bin damit erfolgreich. Warum nun dieses Motto? Mir geht es nicht um eine neue Technik, sonderen um eine neue Haltung. In der Bedeutung des Wortes möchte ich nicht nur wahrnehmbar, erkennbar, sichtbar sein mit meinen Angeboten. Ich möchte greifbar, wirksam, unverkennbar, echt, wesenseigen, spürbar und auch mal leibhaftig, eindrucksvoll und provozierend  sein. POTZBlTZ! WHOW! KRASS! – auch diese Reaktionen würde ich nicht von mir weisen.

Ich werde bald 60 Jahre alt. Bei all dem, was ich in meinem Leben tue, gab es zu oft eine Stimme in mir, die fragt: „Was denken wohl die anderen darüber und stell dir vor, sie reden schlecht über dich, finden dich unprofessionell oder beurteilen deine Leistung als schlecht.“ Und diese Stimme wirkt wie eine angezogene Handbremse: es qualmt, der Motor bringt nicht die volle Leistung und ich verschleiße die Ressourcen. Wie außerordentlich bewegend, aufregend, spannend dagegen ist es, wenn ich und du – ja auch DU – wenn wir das tun, was uns enspricht. Unsere Komfortzone verlassen, mutig uns in die Arena des Lebens wagen und beherzt sichtbar machen, wer wir sind, was wir wollen und was wir können.

Das ist mein großes Sehnen für diese Jahr! Ich will all den großen und kleinen Impulsen folgen. Mit Freude, einem kleinen Schalk im Nacken und von mir aus mit ein bisschen Furcht vor der eigenen Courage tun, was mir beliebt. (Ob das am Ende genauso ist, wie ich mir das wünsche, das werden wir sehen. Aber zunächst tue ich mal „so-als-Ob!“ Frecht und Frei.) Und klar freue ich mich immer über ein wertschätzendes Feedback.

Neurografik während der Rauhnächte

Mit dieser Neurografik habe ich in den Rauhnächten bereits den Samen für meine Wandlung zu mehr Sichtbarkeit gelegt

Ich brauche keinen Was-bin-ich-Schein mehr – ich selbst bin Schöpferin meines Lebens

Im Adventskalender vom Verlag Andere Zeiten gab es eine Übung, die hieß: Stell dir vor, es ist Ende 2021 und du blickst auf dein Jahr zurück und sagst „2021 war ein richtig gutes Jahr!“ Was muss alles passiert sein im Jahr 2021, wie fühlte es sich an, woran merkst du oder merken andere, dass sich etwas in deinem Leben verändert hat, wie wirkt sich das Neue  in deinem Alltag aus? Diese Fragen haben mich inspiriert und so mache ich mir das gelungene Jahr sichtbar und lege bereits den Samen für die Wandlung.

Lebendiger, kreativer und selbstverständlicher

Am Ende des Jahres kann ich sagen:  Ich bin gewachsen, habe unglaublich viel gelernt, mich mit viel Zeit und Fleiß in die Themen reingefuchst. Manches Mal kam ich nicht hinterher – die Schnelligkeit der jüngeren Frauen ließ mich staunen, die vielen englischen Begriffe machten mich oft ganz wuschig und die unzähligen Tools forderten mich.

Unglaublich viele wertvolle, konstruktive Rückmeldungen haben mich bestärkt; von der Content Society Gruppe um Judith Peters und ihr Team und ebenso von Freunden, Kunden und Followern. Ich habe mich herausgefordert, mich mit meinen Fehlern, Schwächen und Fragen anvertraut und Dinge umgesetzt, die ich nicht für möglich gehalten habe.

Am Ende fühle ich mich aufrechter, wichtiger, lebendiger, kreativer und selbstverständlicher. Mit anderen Worten: Selbst ermächtigt lebe ich ein gutes Stück mehr mein Wesen und meine Werte, bin Schöpferin meines Lebens und bringe in die Welt, was immer schon in mir vorhanden ist. Ich vertraue mir selbst, glaube an meine Expertise als Frau, Mutter, Selbstständige, Beraterin, Jounalistin, Coach, Trainerin, Begleiterin … Und: Ich muss keinen einzigen Was-bin-ich-Schein mehr machen!

Whow, wenn ich das so lese, wird es ein absolut fantastisches Jahr 2021. Ein Jahr mit Sichtbarkeit.

Woran werde ich merken, dass mein Motto Realiät geworden ist?

Ich werde …

  • Einmal im Monat einen Tempelabend für Frauen anbieten; einen wunderbaren Raum habe ich gefunden bei der Wegbleiterin Janine Bensmann; falls Corona dies verhindert, biete ich einen Online-Tempel an
  • Auf meiner Blogseite in Facebook einen lebendigen Austausch für Frauen bieten, die sich für das Thema Zukunft ist weiblich interessieren
  • Meine Business-Facebook-Seite wieder aktivieren – ist bereits erledigt – schaut gern mal rein!
  • Mich ausprobieren mit Storys auf Instagramm und eigenen Life-Videos auf Facebook
  • Mich bei Canva austoben und experimentiere, auch wenn meine Grafikerin die Hände über den Kopf zusammenschlagen würde; außerdem werde ich mich öfter zeigen, wie ich bin – auch im Business; das heißt professionelle Fotos ja, aber nicht nur!
  • Bis zum Jahresende ein Online-Angebot für Frauen entwickelt; Thema Veränderungen, Selbstermächtigung, o.ä.
  • Mit einem Newsletter auf Neuigkeiten und meine Blogartikel hinweisen; eine Kommentarfunktion aktivieren
  • Meine neue Website noch einmal anpassen, was Menüführung, Blog und Angebote angeht, mir mit verschiedenen WordPress-Plugins das Handling erleichtern, meine Texte einer erneuten Prüfung unterziehen und sie ggf. überarbeiten und mich hier und da von meiner lieben und teuren Kollegin und Grafikerin Elke Strachalla in der Technik unterstützen lassen
  • Die Female Leadership Fortbildung in 2021 Jahr beenden und in der Weisheitsschule den Weisheitsweg der Frauen weiter erforschen
  • Mindestens ein Seminar, das ich bisher in Präsenz biete, online übertragen und ich werde mindestens ein Seminar als Konzept einem meiner Kunden anbieten

In meinem nächsten Blogartikel werde ich einige Veränderungen genauer beschreiben

Und sonst so? Das Leben bleibt bunt

Meine Tochter bekommt im Juli ihr Baby. Ende 2019 ist sie allein nach Berlin gegangen, privat und beruflich neu angefangen.  Nun ist sie bald zu fünft, mit Freund, Tochter des Freundes und Hund und im Sommer das Baby. Sie hat mich gebeten zur Geburt an ihrer Seite zu sein. Das tue ich natürlich super gern. Überhaupt werde ich das Jahr über ganz oft nach Berlin fahren und mich in meine neue Oma-Rolle einfinden.

Ich werde weniger wandern und viel viel Radfahren – für den Winter habe ich mir bereits beheizbare Schuheinlagen besorgt. Sobald es auch nur etwas wärmer wird, werden mein Lebenspartner und ich uns in die Berge wagen – ich seit diesem Jahr mit meinem E-Bike. Ich habe ein bisschen Respekt vor den Steigungen und bin bange, dass mein Akku nicht reicht. Ich werde berichten.

Im habe im letzten Jahr durch meine Fruktoseintolleranz Rezepte ausprobiert, Gerichte erfunden und meine Essgewohnheiten auf den Kopf gestellt. In diesem Jahr habe ich große Lust das Fermentieren auszuprobieren. Außerdem sammle ich das ganze Jahr über Kräuter, Samen und Früchte, um sie zu trocknen, einzumachen oder für Kosmetik aufzusetzen. Mein Jahr beginnt circa im März mit Bärlauch und hört im Herbst mit den Wallnüssen und Esskastianien auf. Ich probiere ganz viel aus und lass mich inspirieren von den Büchern des smarticular Verlags

Und ich habe noch viele weitere Ideen, über die ich im Laufe des Jahres berichten werde.

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