Der Februar war kalt und warm zugleich. Und so ging es mir auch innerlich. Manchmal spürte ich den Stress über die neuen Herausforderungen, war nervös, wegen all der Aufgaben. Und auf der anderen Seite genoss ich Spaziergänge, Ausflüge und die neue Energie, die ich durch Sport, Ernährung und Entspannung erlebte. Beruflich strickte ich an Online-Konzepten für meine Seminare, schrieb Blogartikel und optimierte meine Reichweite. Außerdem hatte ich während des erneuten Lockdowns viel Zeit, mich um meine Löffelliste zu kümmern. Mein Monatsrückblick Februar.

Konzepte entwickeln für Online-Seminare

Ich habe mich ja lange gedrückt vor der Online-Transformation und komme doch nicht drum herum. Jetzt macht es mir tatsächlich schon Spaß, neue Konzept zu entwickeln, Zoom zu durchdringen und mich inspirieren zu lassen vom Online-Markt. Im Februar habe ich gleich drei Seminare umgewandelt in Online-Kurse. Zunächst war ich sehr unsicher und hab mir tausendfach Rat geholt von Experten. Immer die gleichen Fragen, auf die ich eine Antwort suchte:

  • Wie präsentieren die Teilnehmenden ihre Arbeitsergebnisse aus der Gruppenarbeit?
  • Was kann mir helfen, wenn ich rausfliege und die Technik streikt?
  • Welche interaktiven Instrumente kann ich einsetzen, um die Teilnehmenden zu motivieren?
  • Wie kann ich mir die Arbeit erleichtern, so dass ich nicht alle Unterlagen und Folien neu erstellen muss?

Fragen über Fragen. Je mehr ich fragte, desto mehr war ich nervös. Also sagte ich mir: STOP! Und gab mir selbst den Rat, den ich auch meinen Kunden vermittle:  anfangen, machen, ausprobieren mit Wohlwollen, Fehlertoleranz und Experimentierfreude. Es muss nicht von Anfang an perfekt sein und du hast alles, was du für den Start benötigst.

So habe ich 1,5 und 2-Tages-Seminare in Online-Formate umgewandelt: Umfragen vorbereitet, Flipcharts digital zusammengefasst, das Meeting mit nötigen Freigaben eingerichtet, Skript und Arbeitsaufträge überarbeitet und Fragen für die Gruppenarbeit formuliert.

Nervös bin ich immer noch, das bin ich eigentlich immer vor Veranstaltungen. Aber irgendwann ist einfach das erste Mal und danach wird es von Mal zu Mal besser. So ist das eben. Am Ende bin ich sogar ein bisschen stolz.

Halbtagsjob mit meiner neuen Fortbildung in The Content Society

Ich kann mich noch gut erinnern, als Judith von @sympatexter den Arbeitsaufwand in #contentsociety mit etwa drei Stunden für das Schreiben eines Blogartikels benannte. Och ja, das passt ja wunderbar zu meiner Selbstständigkeit, dachte ich noch frohgemut. Mittlerweile ist das Bloggen und Teilen mein Arbeitsschwerpunkt! Nicht etwa das Schreiben selbst, sondern die zahlreichen weiteren Aufgaben fordern mich heraus. Jeder Social-Media-Kanal hat seine eigenen Bildformate, Vorzüge und Bedingungen. Hinzu kommt die Optimierung der eigenen Website mit passenden Plugins und Tools. Da betrete ich absolut Neuland. Außerdem erhalte ich mit den rund 80 Teilnehmerinnen Fokusthemen wie:

  • Optimiere deine Profile auf Facebook, Instagram, Linkedin, Xing
  • Nutze deine Blogartikel für mehr Reichweite, verlinke, like, kommentiere auch andere Artikel
  • Setze Newsletter, Kommentarfunktion, Call-to-action-Buttons ein, um mehr Menschen zu erreichen
  • Pinne deinen ersten Pint auf Pinterest
Co-Blogging online

Das wöchtentliche Treffen in der Co-Blogging-Runde ist für mich sehr unterstützend. Ich merke, andere Blogger kochen auch nur mit heißem Wasser

Warm und kalt zugleich: 35 Grad Unterschied innerhalb einer Woche

Bei der Vielfalt an Themen meinst du vielleicht ich ginge unter in Arbeit. Das stimmt nur teilweise. Im Februar kümmerte ich mich auch um meine Gesundheit. Vor allem aber war ich jeden Tag an der frischen Luft, drehte meine obligatorische Runde um den Ort und am Wochenende genoss ich ausgiebig längere Ausflüge.

Dabei war der Februar voll krass. In einer Woche hatten wir -15 Grad, dann noch mit 40 Zentimeter Schnee (für unser Flachland ist das ein über die Jahre sehr seltenes Ereignis) und eine Woche später eröffnete ich mit meinem Liebsten die Radsaison bei frühsommerlichen Temperaturen von 20 Grad und herrlichem Kaiserwetter.

Sommerlich im Februar

Im Februar machte ich die schönsten Ausflüge in der Natur.

Schnee im Februar

Im Februar freuten wir uns über ein eher seltenes Ereignis: 40 Zentimeter Schnee

Und sonst so? Was noch los war im Februar

  • Meine Selleriesaftkur schmecke besser als erwartet – damit habe ich einen Punkt in meiner Löffelliste abgearbeitet
  • Im Februar verdreifachte ich meine tägliche Plankzeit (wieviel, verrate ich (noch) nicht)
  • Ich entwarf meinen ersten Newsletter und bin überkritisch, so dass ich ihn (noch) nicht veröffentliche
  • Mit VG-Wort bekomme ich Geld für meine Blogbeiträge, bin aber nicht sicher, ob sich das lohnt
  • Ich sammelte erste Ideen für ein Activity-Board, dass ich auf der Löffelliste meinem zukünftigen Enkelkind versprochen habe
  • Ich habe mich angemeldet bei der Shakti Dharma Vertiefung mit @simonerita.womenstemple und dem Awakening Women-Team
  • Ich nahm an vielen Online-Tempel in der Weisheitsschule Awakening Women teil
Mein tägliches Sportprogramm

Jeden Morgen mache ich meine Übungen, um wieder mehr Kraft und Stabilität zu bekommen.

Worauf ich mich im März freue

  • Erste Erfahrungen mit dem Durchführen von Online-Seminaren
  • Ich veröffentliche einen Newsletter
  • Ich eröffne (hoffentlich endlich) einen Präsens-Tempel für Frauen
  • Ich werde wieder mehr in wahrhaftige Kontakte gehen, damit ich meine durch diese ewigen Lockdowns aufkommende Sozialscheu wieder ablege
  • Ich richte eine Kalender auf meiner Webseite ein, so dass Kunden direkt Termine buchen können