Der Juni war intensiv. Ich bin ja schon lange auf der Suche nach meinem Dharma und muss nun feststellen, dass das Dharma immer schon da ist. Im Shakti Dharma Retreat im Wendland tauchte ich ein, um mehr Klarheit zu bekommen. Wie mir das gelungen ist, darüber schreibe ich in meinem Monatsrückblick Juni. Außerdem ging ein besonderes Seminar zu Ende, in dem es um die Andersartigkeit von Menschen ging und der Frage, wie es gelingen kann, dennoch eine gute Beziehungsqualität zu pflegen. Außerdem war ich mit meinem Lebenspartner zwei Wochen an der Ostsee. Tolle Naturerlebnisse, 600 Kilometer mit dem Rad und sonnige Strandtage sorgten für die richtige Erholung. Alles in meinem Monatsrückblick Juni 2021 zu lesen.

Shakti Dharma live Retreat – ein Prozess in das Leben selbst

Gleich zu Beginn des Monats Juni trafen wir uns zum ersten Mal nach vielen Monaten live zu einem Retreat. Awakening Women Shakti Dharma Akademie live mit SimoneRita Egger & Team. Das Seminar diente meiner Selbstführung und der Frage, wie ich mein Dharma – meine einzigartigen Gaben und Talente erforschen und im Außen manifestieren kann. Mich beschäftigt schon länger die Frage, wie ich die nächsten 5 – 10 Jahre gestalten und welche beruflichen Veränderungen ich auf den Weg bringen möchte. Ich bin stetig auf der Suche danach, was mich ausmacht, was mir wirklich entspricht und wie ich mehr von den Dingen tun kann, die ich von Herzen gern mache.

Ein neues Angebot für Frauen soll es sein, soviel weiß ich. Aber was es konkret ist, das kann ich noch nicht sagen. Und das verwirrt und frustriert mich manchmal. Ich erhoffte mir in der Shakti Dharma Vertiefung mehr Klarheit darüber. Ich lernte, dass Shakti Dharma ein Prozess ist. Es ist die Entfaltung und Entspannung in das Leben selbst und nicht die Suche nach Perfektion voller Selbstverurteilung oder das vorschnelle Handeln und unausgereifte Entscheidungen. Also werde ich mich auf das konzentrieren, was bereits klar und für diesen Moment für mich wahr ist.

Nahe Begegnungen nach Lockdown gelingen wie von selbst

Im Vorfeld hatte ich bereits an einer Online-Shakti Dharma Vertiefung teilgenommen und freute mich nun sehr auf die live Begegnungen. Anfangs war ich noch unsicher, wie wir Frauen uns mit den Hygienemaßnahmen und der langen Zeit der Trennung verhalten würden. Im Alltag merke ich nämlich bereits deutlich, dass ich mehr auf Distanz zu den Menschen bin und mich fast ein wenig sozialschau fühle. Wie würde es mir gelingen, wieder in die nahen Begegnungen zu kommen? Nun war es völlig unkompliziert, wir akzeptierten die Maßnahmen, waren achtsam und praktizierten ansonsten, als hätte es nie eine Trennung gegeben. Ein sehr beruhigendes und feierliches Gefühl.

Frau legt Hand auf das Herz einer anderen Frau

Es sind die behutsamen gegenseitigen Berührungen, mit denen wir die Shakti-Energie des Körpers aktivieren

In der Übungspraxis gehen wir von einem zyklischen Kreislauf des Lebens aus und von dem Wissen, dass die einzigartige Medizin eines jeden Menschen von Anbeginn bereits in ihm angelegt ist. Es ist der rote Faden im Leben, der im Laufe des Lebens viele Formen annimmt. Lange habe ich angenommen, dass ich mein Dharma suchen oder finden könnte. In der Vertiefung lernte ich, dass das Dharma immer da ist, dass alles, was ich erlebe, mein Dharma ist. Es ist die Einzigartigkeit mit der ich bin, mit meiner ganz individuellen Geschichte.

Im Alltag Strukturen kultivieren und mich konzentrieren auf das, was bereits klar ist

Weibliche spirituelle Übungen, die Göttinnen-Mythologie, Dyaden-Gespräche mit den Schwestern, tanzen, meditieren, sanfte Berührungen – es geht immer darum, die Shakti-Energie des Körpers, des Geistes und der Sprache zu aktivieren. Es geht um Selbstannahme. Wir erforschen tief schlummernde Impulse, längst vergessene Träume und tiefe Sehnsuchtsorte in uns. Fern von „Müssen“ und „Sollen“ komme ich mit der Übungspraxis an einen Punkt, an dem ich mich annehme, so wie ich bin, mit meinen Zweifeln, Ängsten und auch mit meinen mutigen und kraftvollen Anteilen. Es ist besonders inspirierend, dem Wissen und der Weisheit der anderen Frauen zu lauschen und mich in den Mythologien längst vergangener Zeiten zu verlieren.

Im Alltag hilft es mir, Strukturen zu kultivieren, die mich in meinem Dharma Prozess unterstützen und bereichern. Das ist vor allem das Bloggen und Teilen meiner Beiträge in den sozialen Medien sowie der Ausbau der Community und das Einarbeiten in Online-Tools. Und im Tun kommt dann schon die Klarheit, auch wenn sie jetzt noch nicht da ist.

Seminar „Vielfalt im Dialog“ erfolgreich im Juni abgeschlossen

Im Juni ging das Online-Seminar „Vielfalt im Dialog“ zu Ende. Es richtete sich an Mitarbeiter:innen in der Verwaltung. Die drei Einheiten waren zeitlich versetzt, um die Inhalte erfolgreich in den Alltag zu transformieren. Es ging um die Frage, wie Kommunikation und Zusammenarbeit gut gelingen kann, wenn der Andere so ganz anders ist als ich selbst.

„Ob Mann oder Frau, jung oder alt, diese Nationalität oder jene Religion, langjährig Beschäftigte oder Berufsanfänger – jeder Mensch hat seine Talente, Fähigkeiten, Eigenschaften, Erfahrungen. Im Berufsalltag treffen wir manchmal auf Kolleg:innen, Vorgesetzte oder Kund:innen, die anders sind als wir selbst. Das finden wir manchmal spannend, sind neugierig und interessiert und manches Mal fordert uns diese Andersartigkeit heraus. Häufig kommt es zu Missverständnissen in der Kommunikation und die Beziehungsqualität ist getrübt. Doch wer steht mir da eigentlich gegenüber und denkt, fühlt und handelt so ganz anders als ich? Und wie kann ich mich für die Sicht des Anderen öffnen, damit Kollegialität und Zusammenarbeit im Team wächst und der Umgang mit Kritik leichter gelingt?“ Auszug aus dem Ausschreibungstext des Seminars „Vielfalt im Dialog“

Intensives Seminar mit nachhaltigem Lernerfolg

Wir waren in kleiner Gruppe zu neun Teilnehmer:innen. Ich war sehr erfreut, dass sich auch Männer angemeldet hatten, das ist nicht selbstverständlich. Die Module bauten inhaltlich aufeinander auf: Kurze Impulse, Austausch im Plenum wechseln sich ab mit Übungen in Kleingruppen. Rollenspiele mit Situationen aus dem beruflichen Alltag der Teilnehmer:innen und Vertiefungsaufgaben für die Zeit zwischen den Einheiten unterstützten darin, das Gelernte in der Praxis anzuwenden. Die Teilnehmer:innen waren sehr zufrieden. Besonders überraschte, wie gut und abwechslungsreich Online-Seminare funktionieren. Lange diskutierten wir über den Unterschied zwischen Gefühlen und Emotionen und als intensiv erlebten die Teilnehmer:innen die Übung, in der sie bedürfnisorientierte Sprachmuster entwickeln sollten.

Ich mag es immer besonders, wenn sich ein Seminar im Prozess entwickeln darf. Ich bereite natürlich die Inhalte vor, gehe allerdings immer auch auf die Wünsche und Bedarfe der Teilnehmer:innen ein. Erst dann hat es den Workshop-Charakter, den ich so liebe und von dem ich überzeugt bin, dass der Lernerfolg nachhaltig ist. Ich bin die Expertin für die Methoden sowie Impulse und moderiere den Prozess und die Teilnehmer:innen sind Experten für ihre Themen und verantwortlich für ihre Lernziele.

Urlaub in Zingst beschenkte uns vor allem mit tollen Naturerlebnissen

Unseren Urlaub verbrachten mein Lebenspartner und ich auf der Halbinsel Zingst-Darß-Fischland in Mecklenburg-Vorpommern an der Ostseeküste. Wir hatten eine kleine Ferienwohnung in Zingst und erkundeten mit dem Rad die Umgebung. Rund 600 Kilometer sind so zusammengekommen. Wir hatten tolle Naturerlebnisse, ein paar sonnige Strandtage und viel Bewegung an der frischen Luft. Besonders beindruckte uns die Vielfalt an Vögeln und Wildtieren. Wir sahen mehrfach Rudel von Rotwild und Füchsen, Rotten von Wildschweinen, rastende Kraniche und hunderte von Kiebitzen. Mit dem Fernglas machten wir an einem Tag gar sieben Seeadler aus, was, wie ein Einheimischer uns sagte, früher eine Seltenheit gewesen sei. Eine Fähe mit ihren sieben Fuchswelpen und eine Gruppe von Frischlingen, 15 Meter von uns entfernt, ließen sich bei ihren Erkundungen überhaupt nicht stören. Das war toll zu beobachten. Dank des Naturschutzes haben die Tiere mehr und mehr ungestörte Lebensräume für sich allein.

   

Seit über 30 Jahren gehören 60 Prozent der Insel zum Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft. Auf Naturschutz wird zunehmend viel Wert gelegt. Das führt dazu, dass es kaum noch Wege gibt, die einsam oder unberührt sind. Die Radfahrer und Wanderer werden über ein Wegesystem geleitet und allein ist man dort nie. Leider. Wir hatten noch eine sehr alte Radwegekarte und stellten häufig fest, dass diese Wege in den aktuellen Karten gar nicht mehr vorkommen. Naturschutz geht vor, dass sehen wir ein und so versuchten wir uns antizyklisch zu verhalten, um dem Strom der Leute zu entgehen und bei den Hotspots mehr Ruhe zu haben.

Was sonst noch los war?

Was ich für den Juli plane

Meine Liste ist so lang, dass mir mein Buddy schon lachend erwiderte, das sei ja nicht zu schaffen. Und tatsächlich werde ich aufpassen, dass ich mich da nicht übernehme und zunächst eine Prioritätenliste machen. Was aber viel wichtiger ist, ich möchte die Sommerzeit nutzen, um Neues zu kreieren; ein Freebie, ein Online-Angebot, eine Über-mich-Seite, einen Blog-Hub, und und und. Ich höre hier lieber auf. Noch bin ich aktuell dabei einige Blogbeiträge „nachzuholen“, die ich noch zu schreiben habe. Das allerwichtigste: Ich werde Oma und wir warten täglich auf den Neuankömmling, der sich allerdings Zeit lässt.

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