Der Juli ging viel zu schnell vorbei. Kaum aus dem Urlaub wieder zu Hause, warteten wir auf den neuen Erdenbürger, der sich 11 Tage Zeit ließ, das Licht der Welt zu erblicken. Außerdem freute ich mich auf meinen kreativen Sommer, in dem ich unzählig viel erledigen und Neues erschaffen wollte. Die Realität brachte mich schnell wieder zur Besinnung, führte mich erst in den Frust und dann in die Erkenntnis: Setz dir Prioritäten, sei gnädig mit dir und feiere auch kleine Erfolge. Was mich am meisten auftanken lässt, ist das Draußensein und dabei meine Sinne zu öffnen. Ob mein täglicher Gang, die Radausflüge am Wochenende oder wenn ich bei einem Kaffee auf dem Marktplatz in der Stadt dem Treiben der Menschen folge. Der Juli ist geprägt von großen Ereignissen und kleinen süßen Alltagsmomenten. Mein Monatsrückblick Juli 2021:

Highlight des Monats Juli: Ich bin Oma geworden

Bereits von Beginn des Julis an wartete die ganze Familie gespannt auf den neuen Erdenbürger. Marie, meine Tochter, ist vor circa 2 Jahren nach Berlin gezogen, um dort einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen. Sie hat die Stadt (wieder) für sich neu entdeckt und war begeistert. Vor 36 Jahren ist sie in Neukölln geboren. Bald darauf sind wir allerdings wieder in meine Geburtsstadt nach Münster gegangen. Längst überfällig, am 13. Juli, um 6.09 Uhr ist nun Max Mithat geboren. Marie ist mit der kleinen Familie nun zu fünft: Ihr Lebenspartner mit Kind und Hund sowie Max Mithat.

Neugeborenes an der Brust der Mutter

Max Mithat ist hier wenige Stunden alt

Mutter und Säugling im Arm

Die beiden Süßen. Ich bin wirklich sehr sehr stolz auf meine Tochter Marie und glücklich, dass beide wohlauf sind

Mutter Vater mit Neugeborenen

Das erste Foto nach der Geburt von Max Mithat. Mit Marie und Onur

Ich freue mich riesig und bin so stolz auf meine Tochter. Jeden Tag sehe ich den Kleinen in Videobotschaften und die Themen, klar, drehen sich ums Wickeln, Stillen und Bäuerchen.  Im August werde ich mein erstes Enkelkind endlich in den Armen halten.

Große Ereignisse stellen in mir die Frage nach dem Sinn des Lebens

Neben der übergroßen Freude hat mich das besondere Lebensereignis auch nachdenklich gemacht. In meiner Morgenpraxis erfüllte mich Dankbarkeit und vor allem die Frage, was ist es denn, was in meinem und unserem Leben wirklich wichtig ist? Was ist der Kern, der Sinn des Lebens? Wenn wir unser Leben einmal Revue passieren lassen, dann sind es die bedeutsamen Momente. Schwere Schicksalsschläge und intensive Glücksmomente liegen nah beieinander, an die können wir uns leicht erinnern. Was ist es, was mir besonders wichtig ist? Nahe, wahrhaftige und ehrliche Begegnungen, kleine glückliche Momente im Alltag und ein Selbst in tiefer Integrität. Pathetischer ausgedrückt ist es: Miteinander, Gemeinschaft, Frieden, Liebe.

Juli 2021: Sommerpause heißt Kreativpause

Der Somme ist bei mir meist eine Zeit, in der ich wenig Kundentermine und keine Seminare haben. Diese Zeit nutze ich für einen innerlichen Rückblick mit der Frage: Wie ist das Jahr bislang gelaufen, was hatte ich mir vorgenommen, wo stehe ich nun, was ist noch unerledigt und was will ich in der 2. Jahreshälfte in meinem Business voranbringen?

Diesmal ist so viel liegengeblieben von den vielen Zielen, die ich hatte, dass es mich etwas erschlagen hat. Meine Website aufarbeiten, Kundenstimmen sammeln, Datenschutz ergänzen, Strategieplanung für die sozialen Medien, Pinterest bespielen, endlich VG Wort installieren, einen Blog-Hub einrichten, Google-Formulare erstellen…. Ich höre hier mal auf, mich macht bereits das Auflisten all der unerledigten Punkte nervös. Als ich meine To-Do`s meinem Buddie in der The Content Society aufzählte, prustete sie gleich los, dass seien ja sehr viele, teils komplexe und aufwendige Dinge und sie riet mir zu einer Priorisierung.

Mit dem Newsetter-Sprint optimiere ich meinen Newsletter

Hinzu kommt, dass wir in der Society diesen Monat einen Newsletter-Sprint vollziehen, d. h. am 31. Juli veröffentlichen wir unseren ersten Newsletter. Ich versende zwar bereits seit April 2 Mal monatlich einen Newsletter, allerdings habe ich den noch nicht groß beworben. Außerdem habe ich die Formulare noch überarbeitet und plante ein Freebie, um für den Newsletter zu werben. Ich hatte noch keine Ahnung, was das sein könnte. Und so setzte ich mich derart unter Druck, dass ich quasi im Tun erstarrte. Nichts mehr ging. Ich vertrödelte zunächst unzählige Stunden vor der Recherche und dem Brainstorming und kam keinen Schritt weiter. Am Ende entschied ich mich zunächst dafür, den Newsletter ohne Freebie zu bewerben. Punkt! Dann kam es doch anders. In einer Austauschrunde in @thecontentsociety klagte ich den anderen mein Leid und erfuhr so viel Anteilnahme, dass das mir neue Energie gab. In 2 Tagen schrieb ich ein Arbeitsbuch zum Thema Selbsterkenntnis. Praxistipps, Übungsbeispiele und Impulse auf 14 Seiten.

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Zuviel ist zuviel: Input von Außen überfordert mich mitunter

Alle anderen Punkte stehen noch auf meiner Liste und ich ahne, dass ich es längst nicht schaffen werde, alles in diesem Sommer zu erledigen. Zumal ich nicht nur Übriggebliebenes von der Liste streichen, sondern vor allem den Sommer nutzen möchte, um neue Ideen für Angebote, Programme und Seminare ins Leben zu bringen. Zumindest erste Ideen will ich konkretisieren.  Und da liegt auch gleich der Haken. Kreativität und Inspiration fällt nicht vom Himmel. Recherchieren, Vergleichen, Forschen, wie es andere machen, sich Videos und Interviews anhören, ist alles schön und gut. Allerdings ist mein Input dann so übervoll, dass ich auch wieder nicht in die Umsetzung komme. Ich brauche Freiräume für eigene Erlebnisse.

Der Blick nach Innen heißt für mich Natur mit allen Sinnen erleben

Der Monat Juli war auch geprägt von Ausflügen in der näheren Umgebung. So ließ sich der Urlaub etwas verlängern und brachte mich wieder dem näher, was wirklich wichtig ist und was mir unendlich viel bedeutet: Draußen sein, Natur erleben und genießen, atmen und die Sinne öffnen für die kleinen Momente.

Parkplatz

Oft fahren wir in eine neue Region und starten dann von dortaus unsere Runden in die Umgebung. An diesem Tag fuhren wir im leichten Nieselregen los.

Pausenplatz

Die Bauern in der Umgebung lassen sich immer öfter was einfallen, um Radtouristen eine entspannte Pause zu bescheren. Kaffee, Kaltgetränke, Snacks und liebevoll eingerichtete Pausenplätze lassen uns immer anhalten

Michaela an Brücke

Hier sind wir im Botanischen Garten in Münster.

Blumenstrauß

Diesen Blumenstrauß habe ich in der Natur gepflückt. Er hält sich nicht so lange, aber ich mag es, mir von Draußen etwas mitzunehmen. Diesmal ein Blumenstrauß

Feuer

Wir haben im Garten eine Feuerschale. Es ist so beruhigend einfach so in die Flammen zu schauen und an nichts zu denken.

Und sonst so? Was war noch los im Juli?

Bücherstapel

Jede Menge Bücher habe ich gelesen oder zumindest bin ich noch dabei. Ich liebe Sachbücher.

Was steht im August an?

  • Berlinbesuch bei Tochter und Enkelsohn
  • Zwei Wochen Urlaub – Erkundungen rund um Berlin und Werder
  • Weiter im Kreativ-Sommer und der Entwicklung neuer Angebote

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