Ehrenamtliches Coaching im Patenmodell

Patenmodell: Erfolgreiche Bilanz

"Ins kalte Wasser gesprungen" - mit diesen Worten beschreibt Sabine Köbbemann, 48-jährige Werbekauffrau aus Münster, das Ende ihrer erfolgreichen Klientenzeit mit ihrer JobPATIN. Sie hat sich inzwischen erfolgreich selbstständig gemacht.

Und das ist ihre Story: Frau Köbbemann wurde durch Standortaufgabe, Betriebsschließung und Werksübernahme nach 15 Jahren Unternehmenszugehörigkeit am 01.12.2010 arbeitslos. Nach etlichen vergeblichen Bewerbungen wurde sie über eine Bekannte auf das PATENMODELL aufmerksam. Kurz nachdem sie sich in die Datenbank eingetragen hatte, hat sie ihre JobPATIN, die Kommunikationswissenschaftlerin Michaela Arlinghaus aus Münster, getroffen.

„Das war für mich ein Glücksfall, die Chemie stimmte und endlich hat sich jemand Zeit für mich genommen, mir zugehört und mich beraten", erinnert sich Frau Köbbemann. Für die JobPATIN stellte sich die Situation so dar: Ihre Klientin sei recht entmutigt zu ihr gekommen. Mit viel Nachfragen, z. B. was zu den Fähigkeiten passe und wie der geeignete Job aussehen sollte, sei bei beiden die zündende Idee gekommen: Der Sprung in die Selbstständigkeit, schmunzelt Arlinghaus.

Denn Frau Köbbemann wollte weiter als Medienproduktionerin tätig sein, also das Gleiche machen, wie in der Firma, in der sie bislang angestellt war. „Dass ich mich nach nur fünf Monaten Coaching bewusst mit dem gleichen Beruf selbstständig gemacht habe, verdanke ich vor allem meiner PATIN, lächelt sie.

Aber auch die JobPATIN zieht positive Bilanz: „Es ist eine eindeutige win-win-Situation. Auch ich lerne Neues - mit jedem einzelnen Kontakt. Man muss sich nur Zeit nehmen und andere wertschätzen. Außerdem gebe ich damit etwas an die Gesellschaft zurück, was ich in meinem Leben ebenso als Unterstützung von außen erfahren durfte", beschreibt Arlinghaus ihre Motivation.

zurück