Wiedereinstieg nach Familienphase

Wiedereinstieg nach der Familienphase

Was bin ich eigentlich, fragte mich kürzlich eine gute Freundin. Bin ich Wiedereinsteigerin, Quereinsteigerin, Querdenkerin oder doch Spät-Blühende? So witzig sich das zunächst anhört, so ernst empfindet die Freundinn die Situation. Die 42-jährige Mutter von vier Kindern hat ihr Studium vor 20 Jahren abgebrochen und noch in keinem Beruf gearbeitet. So geht es vielen Frauen. Statt an der eigenen beruflichen Entwicklung zu feilen, haben sie jahrelang Windeln gewechselt, den Fahrdienst zum Reiten und Klavierunterricht übernommen und dem Mann den Rücken freigehalten.

Lange war an einen Job kaum zu denken. Doch auf einmal, quasi über Nacht, werden die Kinder größer und selbstständiger und da tauchen plötzlich all die Fragen auf: Was soll ich jetzt machen? Wie finde ich einen Job? Was kann ich überhaupt? Muss ich jeden Aushilfsjob annehmen oder kann ich mich weiter qualifizieren?

Fest steht: Je länger Frauen dem Arbeitsmarkt fernbleiben, desto schwieriger gestaltet sich der Wiedereinstieg. Fehlende Qualifikationen, mangelndes Selbstbewusstsein und wenig einheitliche Informationen machen es den Frauen oft schwer. Zusätzlich wirkt sich das schlechte Gewissen verbunden mit einem hohen Anspruch an das Bild einer perfekten Mutter hinderlich aus. So sehr die Mütter sich auf die ersehnte Familienzeit einlassen möchten, so wichtig ist es auf der anderen Seite, den Wiedereinstieg in den Job von Anfang an im Blick zu behalten.

Wie der erfolgreiche Wiedereinstieg nach der Familienphase gelingen kann, lesen Sie hier!

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